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Ausbildung für Ausbilder

Ab August bilden wir bei Köhler + Partner eine Mediengestalterin aus. Um den dafür notwendigen Ausbilderschein zu erhalten, nimmt unsere Art Direktorin Anja Derboven an einer Weiterbildung bei der IHK Lüneburg teil. Wir haben bei ihr einmal nachgefragt, was genau sich hinter der „Ausbildung für Ausbilder“ verbirgt:

Welche Schwerpunkte werden in der Weiterbildung gesetzt und wie werden die Inhalte vermittelt?

Die Weiterbildung gliedert sich in vier Handlungsfelder:

1. Rechtliche Grundlagen: Wie überall gibt es auch hier Rechte und Pflichten, die beachtet werden müssen, beispielsweise die Arbeitszeiten im Rahmen des Jugendschutzgesetzes.

2. Ausführung der Ausbildung: Hier wird aufgezeigt, wie man den Ausbildungsrahmenplan, der von der Wirtschaftsbehörde vorgegeben wird, in den betriebseignen Ausbildungsplan umsetzt.

3. Motivation: Nicht jeder Mensch tickt gleich und so muss man sich individuell auf seinen Azubi einstellen. Die IHK hat uns die verschiedenen Lerntypen und Lehrmethoden vorgestellt. Darauf basierend müssen die Ausbildungsinhalte jeweils so vermittelt werden, dass der Lehrling sie versteht und anwenden kann.

4. Zu guter Letzt folgt eine intensive Prüfungsvorbereitung, denn am Ende der Weiterbildung stehen insgesamt drei Prüfungen an. Im schriftlichen Teil müssen 70 Multiple-Choice-Fragen innerhalb von 3 Stunden beantwortet werden. Für die mündliche Prüfung konnte man aus verschiedenen vorgegebenen Problemen/Szenarien eines auswählen. Dafür habe ich ein 10-seitiges Konzept erstellt, dass ich innerhalb von 15 Minuten dem Prüfungsgremium präsentiere. Im Anschluss daran folgt ein 15-minütiges Fachgespräch.

Was gefällt Dir besonders bzw. was macht besonders viel Spaß?

Ich habe bisher noch nie ausgebildet und betrete damit Neuland. Als Ausbilderin trägt man eine große Verantwortung – zum einen für die Ausbildung selbst, zum anderen legt man die Grundsteine für das weitere Berufsleben des Azubis.

An der Weiterbildung ist toll, dass sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse vermittelt werden. Wir sind eine kleine Gruppe, die sich aus verschiedenen Berufszweigen, zum Beispiel Koch oder Buchhaltung zusammensetzt. Durch Rollenspiele wird man „gezwungen“ auch mal eine andere Perspektive einzunehmen. Das führt zwangsläufig zur Selbstreflektion des beruflichen Alltags. Ich kann also nicht nur neue Sichtweisen im Bezug auf die Berufsausbildung mitnehmen, sondern auch für mein Team und die Agentur.

Auf was kann sich unsere Azubine freuen?

Natürlich auf ein klasse Team in einer großartigen Agentur! Nein, Scherz beiseite. Wir haben uns ja auch bewusst dafür entschieden, ausbilden zu wollen. So gehen wir auch mit dem nötigen Ernst an die Sache heran und es ist sichergestellt, dass nicht nur die richtigen Inhalte vermittelt werden, sondern auch der Start ins Berufsleben optimal gestaltet wird. Der Geschäftsleitung liegt das Thema sehr am Herzen und so wird sichergestellt, dass intensiv um unsere Azubine gekümmert wird.

Zudem haben wir als Full-Service-Agentur einen hohen Fachkräfteanteil in vielfältigen Abteilungen. Wir können daher nicht nur aus dem Wissen unserer Grafikabteilung schöpfen, sondern auch auf das Große und Ganze eingehen. Damit entsteht kein Tunnelblick und wir können die Verknüpfung der einzelnen Abteilungen untereinander vermitteln.