+49 4181 92892-0 info@koehler-partner.de

Native Advertising ist Teil des Kommunikationskonzeptes. Es setzt sich aus den Wörtern „vertraut“ oder auch „bekannt“ und „Werbung“ zusammen und versteht sich als die Verteilung bezahlter Inhalte. Im World Wide Web ist diese Art der Werbung mittlerweile gang und gäbe: Bezahlter Content wird in unternehmensfremden Medien gestreut. Das können beispielsweise Sponsored Posts oder Banner (Text-Bild-Anzeigen) auf Fachportalen oder Foren sein.

Entscheidend ist beim Native Advertising die Aufbereitung des Contents: sie ist an die individuellen Inhalte und das Layout der jeweiligen Webseite angepasst. Weiterhin sind die Ads auf eine bestimmte, definierte Zielgruppe hin optimiert. Sieht sich ein Nutzer also einen ganz bestimmten Artikel an, wird dieses Verhalten ausgewertet und für die mögliche Platzierung von Native Advertising verwendet. Es wird also davon ausgegangen, dass sich das Beitragsinteresse auch auf einen anderen Artikel zum gleichen Thema übertragen lässt. Die Relevanz wird erkannt und so die Aufmerksamkeit des Nutzers geweckt. Das Klick-Potenzial, dass sich hinter Native Ads verbirgt, ist groß. Gerade dann, wenn mit den Inhalten interagiert wird – beispielsweise das Liken und Teilen in den Sozialen Medien.

Ein verwandtes Beispiel von Native Advertising im Print-Bereich sind Advertorials. Dabei handelt es sich um die gezielte Platzierung kompletter redaktioneller Inhalte – quasi gekaufte redaktionelle Inhalte. Sie unterscheiden sich bezüglich Aufmachung und Inhalt von der klassischen Anzeige und sind auch hier jeweils so gestaltet, dass sie dem Magazin-Layout entsprechen. Demnach werden sie auf den ersten Blick wie ein unabhängiger redaktioneller Artikel wahrgenommen. Viele nennen es Schleichwerbung, aber gerade bei Kampagnen, beispielsweise einer Produkteinführung, ergeben sich viele Chancen.

Letztendlich geht es auch in Fachmagazinen darum, Mehrwerte für die Anwender zu schaffen.
Und immer dann, wenn es sich um erklärungsbedürftige Produkte geht, lassen sich Inhalte manchmal nur schwer komprimiert aufbereiten. Auf einer 1/1 oder Doppelseite lassen sich komplexe Zusammenhänge optimaler darstellen. So kann beispielsweise auf die Innovationskraft eines Unternehmens wesentlich ausführlicher eingegangen werden als in einer klassischen Anzeige.